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Discos, Clubs & Locations in Berlin:
SO 36
Oranienstr. 190
Watergate
Falckensteinstr. 49
Tollhaus
Siegfriedstr. 136
Was geht in Berlin?


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Discos in der Partyhauptstadt Berlin

Berlin ist die Stadt, wenn es ums Party machen geht. Das beweisen tausende feierwütige Menschen aus ganz Europa, die jedes Wochenende in die Berliner Clubs pilgern. Kein Wunder, denn das Berliner Nachtleben hat für jeden Disco-Geschmack etwas zu bieten.

Niedrige Mieten und ein hoher Leerstand sorgten in den 90er Jahren dafür, dass sich Kreative für wenig Geld ihre musikalischen Träume erfüllen konnten. In halblegalen, provisorischen Kellerdiscos wurden Techno-Hymnen komponiert, die den heutigen Stil der elektronischen Tanzmusik immer noch beeinflussen. Die Loveparade und die heute noch stattfindende Fuckparade brachten den Techno auf die Straße und verschafften ihm immer mehr Anhänger. Und obwohl die Clubs in Berlin mittlerweile alle eine Genehmigung haben, hat der Berliner Techno nichts von seiner Einzigartigkeit verloren. Die Hauptstadt ist und bleibt ein Mekka der elektronischen Tanzmusik. Das Berghain in Friedrichshain und der Tresor in Kreuzberg sind heute schon lebende Legenden - ihr brachialer Technosound wird von Fans auf der ganzen Welt geliebt.

Aber auch für Freunde entspannterer Electro-Stile gibt es garantiert die passende Disco in Berlin. Das Kater Holzig in Kreuzberg, das Sisyphos im abgeschiedenen Rummelsburg oder der Club der Visionäre in Treptow lassen die Herzen von Tech House Fans höher schlagen. Und trotz der massenfreundlicheren Musikauswahl haben diese und andere Clubs sich einen ganz eigenen Stil bewahrt, der anderswo nur noch als "Berlin-Style" bekannt ist. Große Freiflächen mit Holzfeuern in Ölfässern. Strandfeeling am Ufer der Spree. Abenteuerliche Bauten aus Holz, auf denen man sich vom Tanzen erholen kann. Stillgelegte Oldtimer, zur Chillout-Lounge umfunktioniert. Alles wirkt etwas provisorisch, hat dafür aber sehr viel Charme. Ein Besuch in diesen und ähnlichen Berliner Clubs wird garantiert zum unvergesslichen Erlebnis - vor allem in einer lauen Sommernacht. Ist das Wetter gerade nicht so gut und will man trotzdem feinsten Berliner Electro-Sound hören, empfiehlt sich das Watergate an der Oberbaumbrücke oder der Salon zur wilden Renate in Friedrichshain.

Auch für Liebhaber von Mainstream-House, RnB, Black Music und allem, was an tanzbarer Musik im Radio läuft, gibt es in Berlin garantiert die richtige Disco. Das Matrix an der Warschauer Straße lockt auf 5 Floors an 7 Tagen die Woche mit allem, was das Party-Herz begehrt. Möchte man einmal abseits von Friedrichshain-Kreuzberg feiern gehen, findet man im Box at the Beach in Mitte einen Club, der stets eine sehr gut abgemischte Musikauswahl vorweisen kann.

Die Discos in Berlin hätten aber keinen so guten Ruf, wenn es nicht auch neben der elektronischen Tanzmusik jede Menge Auswahl gäbe. Im Herzen von Kreuzberg findet man im schwulen- und lesbenfreundlichen SO36 Bands und DJs praktisch jeder Stilrichtung - von HipHop bis Punk ist für jeden etwas dabei. Das Yaam direkt an der Eastside Gallery wartet mit der feinsten Auswahl karibischer Reggaemusik auf. Das Lido am Schlesischen Tor versorgt Fans von Rockmusik mit dem richtigen Sound.

Die Berliner Clubs hätten ihren guten Ruf sicher nicht, wenn nicht alle etwas lockerer und toleranter wären. Auch die Discos in Berlin lassen jedem den Freiraum, den er braucht. Der KitKat Club an der Heinrich-Heine-Straße beispielsweise ist für seine besondere sexuelle Freizügigkeit und seine strenge Tür bekannt - hier darf nur rein, wer Fetischkleidung anhat. Wer einmal drin ist, darf moralische Konventionen gern über Bord werfen.
Auch die große schwul-lesbische Szene hat ihre eigenen Discos in Berlin. Am bekanntesten ist sicherlich das SchwuZ am Mehringdamm, in dem zu Rock und Electro gleichermaßen getanzt wird. Willkommen sind alle, die sich als gay-friendly bezeichnen würden.

Ob als Besucher oder als alteingesessener Berliner - das Nachtleben in der Hauptstadt hat ständig etwas Neues und Aufregendes zu bieten.